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KOKOSNUSS


kokosnuss

Was macht eine Kokosnuss eigentlich aus?

Im botanischen Sinne ist die Kokosnuss keine echte Nuss. Vielmehr ist sie eine sogenannte Steinfrucht und gehört mit einem Gewicht von bis zu 2,5kg (inkl. Schale) zu den größten Früchten im Pflanzenreich. Die „Nuss“, wie wir sie aus dem Handel kennen, ist der Kern der Frucht und das Kokosfleisch ist der Inhalt des Kerns. Das eigentliche Fruchtfleisch, das sogenannte „Mesokarp“, ist sehr faserig und ungenießbar. Daraus werden z.B. Seile produziert.

Die Kokosnuss besteht aus mehreren Schichten:
• dem Exokarp, eine lederartige grüne Außenhaut, die zur Reifezeit leicht gelb werden kann
• dem Mesokarp, eine mehrere Zentimeter dicke Faserschicht, die den Steinkern umschließt
• dem Endokarp, der holzigen und harten Schale des Steinkerns

Die Kokosnusspalme trägt das ganze Jahr über Früchte und kann somit auch ganzjährig geerntet werden – nach dem Pflücken reift die Frucht allerdings nicht mehr nach, sie muss also in voller Reife geerntet werden. Je nach Wuchshöhe der Kokospalme klettern die Ernte–helfer auf den Baum und werfen die Früchte auf die Erde oder es wird ein langer Stab eingesetzt, um die Kokosnüsse vom Baum zu schlagen. Noch auf der Plantage werden die Kokosnüsse mit einer spitzen Stange von den äußeren Schichten befreit, so dass nur der eigentliche Kokosnusskern zur Packstation weitertransportiert wird.

Wie bekommt man den Kokosnusskern bloß geöffnet? Es gibt einen einfachen Trick: gezielte Schläge auf bestimmte Stellen der Nuss sind das Geheimnis. Wenn man eine Kokosnuss näher betrachtet, stellt man fest, dass um den Kern der Kokosnuss drei „Nähte“ verlaufen. Schlägt man mit der Spitze einer anderen Kokosnuss auf die Mitte einer dieser Rillen, entsteht ein Riss oder es bricht im besten Fall die Schale auf. Alternativ lässt sich auch ein Hammer benutzen. Mit dieser Methode hat man gute Chancen, dass das Fleisch der Nuss erhalten bleibt und die Milch nicht verschüttet wird